ISHINOMAKI
installation (Video, digitale Fotografie)
Japan/ Österreich 2013-2014

Aufgrund eines Atelierstipendiums in Japan im Herbst 2013, besuchte ich die Katastrophengebiete Fukushima und Tohoku. Die Städte Futaba, Rikuzentakata und Ishinomaki waren am stärksten vom Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami betroffen. Seit diesem Tag sind nicht einmal zwei Jahre vergangen und die Aufräumarbeiten beinahe abgeschlossen. Jedoch wurden in den stark betroffenen Städten kaum neue Gebäude wiederaufgebaut. Zum einen, weil die Grundbesitzer vermisst oder tot sind, zum anderen aus Angst der Hinterbliebenen vor einem weiteren Tsunami. Was nahe der Küsten geblieben ist, sind Landstriche von unheimlichen utopischen Weiten mit einer ungebremsten Vegetation. Die Grundrisse der Gebäude, die vom Tsunami weggerissen wurden sind weiterhin sichtbar und nur einige wenige unbewohnte Häuser sind als Denkmäler zurückgeblieben.

 


 

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