PANORAMA
Objekte
Papier, Folie, Metall
diverse Größen

2014

Claudia Larchers Objekte bestehen aus Collagen, die auf den Bildern aus Ausgaben unterschiedlicher Architekturzeitschriften basieren. Die Form des „Panoramas“, lässt sich als hängendes Lichtobjekt identifizieren: Analog dem Designgegenstand, auf welchen verwiesen wird, bricht sich in dessen Schirm Licht in der applizierten Collage, wodurch der Innenraum durch die Maske des konstruierten Außenraumes wahrgenommen werden kann, um auf die Präsenz der nach Innen geholten Außenarchitektur hinzuweisen – sowohl in der Maskierung des Schirmes gleich einem umgekehrten Diorama, als auch in der Verschränkung mit dem konkreten Objekt. Derart wird durch die Künstlerin privater Galerieraum in seiner subjektorientierten Rezeption polyvalent als öffentlicher Raum besetzt, wenn die Idee des Innenlichtes nicht nur in seiner ursprünglichen Form, sondern auch in seiner künstlerischen Übersteigerung zur Signifikante der Außenwelt wird. (Andreas Müller)

 


 

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